Strohballenbrand in Hemmendorf

Am Freitagabend, den 21.08.2026, gingen über die Notrufnummer 112 mehrere Anrufe bei der kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln ein. Die Anrufer meldeten ein Strohballenbrand auf einem abgeernteten Stoppelfeld, in der Feldmark zwischen Hemmendorf und Osterwald. Gegen 22:21 Uhr wurden daraufhin die Feuerwehren Hemmendorf, Salzhemmendorf, Lauenstein sowie die Feuerwehren Benstorf, Levedagsen, Ockensen und Teile des ABC-Zuges aus Marienau, welche die Einsatzstellenhygiene übernehmen, alarmiert. Auch eine Drehleiter der Feuerwehr Hameln, ein Rettungswagen und die Polizei fuhren die Einsatzstelle an. Vor Ort standen 15 Strohballen, die am Feldrand lagerten, in Flammen. Ein Landwirt eilte den Feuerwehrleuten mit seinem Schlepper und Grubber zur Hilfe, vom Bauhof Salzhemmendorf machte sich ein Teleskoplader auf den Weg, um das Stroh auseinanderzuziehen, damit die Einsatzkräfte an die Glutnester kamen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das THW aus Elze alarmiert, welche die Feuerwehrleute ebenfalls mit einem Bagger unterstützten. Da es nicht genügend Löschwasser vor Ort gab, wurden die Tanklöschfahrzeuge aus Oldendorf und Wallensen nachalarmiert und anschließend ein Pendelverkehr eingerichtet. An der in Hemmendorf hergerichtete Wasserentnahmestelle, konnten die Tanklöschfahrzeuge wieder befüllt werden. Nach rund vier Stunden war der Brand gelöscht und die über 50 Feuerwehrleute konnten ihren Einsatz beenden.

Am Samstagvormittag stieg erneut Brandrauch an der Einsatzstelle der vergangenen Nacht auf, woraufhin die Feuerwehren Hemmendorf und Salzhemmendorf nochmals zu einer Brandnachschau alarmiert wurden. Mit einer Wärmebildkamera wurden versteckte Glutnester, welche wieder aufglimmten, aufgespürt und mit Wasser abgelöscht. Anschließend wurde die Brandstelle nochmals benetzt. Nach rund einer Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Treckerbrand bei Hemmendorf

Am Montagabende wurden Feuerwehrleute aus Benstorf, Oldendorf, Hemmendorf, Salzhemmendorf, Lauenstein, Ockensen, Levedagsen und Wallensen zu einem Traktorbrand alarmiert. Auch die SEG aus Marienau, sowie ein Rettungswagen des ASB aus Gronau und die Polizei machten sich auf den Weg nach Hemmendorf. Ein Landwirt war gerade oberhalb von Hemmendorf (Grünenplan) damit beschäftigt, auf seinem abgeernteten Getreidefeld Strohballen zu pressen. Plötzlich bemerkte der Landwirt Brandgeruch in der Fahrerkabine und fuhr geistesgegenwärtig mit seinem Schlepper und der angekoppelten Strohpresse vom Stoppelfeld, auf eine Teerstraße. Kaum dort angekommen schlugen auch schon die Flammen aus dem Schlepper. Sofort brachte er sich und seinen Sohn, der sich ebenfalls mit auf dem Traktor befand, in Sicherheit. Über den Notruf 112 setzte der Mann schließlich einen Notruf ab. Da beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte das Feuer bereits auf ein Stoppelfeld übergesprungen ist, wurde die Alarmstufe nochmals erhöht. Am Ende haben über 83 Feuerwehrleute gegen die Flammen gekämpft. Eine rund 1300 Meter lange Schlauchleitung wurde verlegt, um aus einem Bach, Wasser an die Einsatzstelle fördern zu können. Mit über 4000 Liter Wasser und Schaummittel konnten die Feuerwehrleute schließlich den Brand löschen. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt, als direkt neben ihm ein Reifen des Traktors platzte. Er musste von den Sanitätern medizinisch behandelt werden. Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Rauchschwaden entpuppen sich als kleines Lagerfeuer

Am Mittwoch den 29.07.2026 wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einer unklaren Rauchentwicklung nach Spiegelberg alarmiert. Zunächst ist man von einem Feldbrand ausgegangen, weil Rauchschwaden bereits auf der Anfahrt zusehen waren. An der Einsatzstelle angekommen, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein Lagerfeuer auf einem Privatgrundstück war der Auslöser dieser Rauchschwaden. Das Lagerfeuer wurde ordnungsgerecht betrieben! Das durch die Privatpersonen bereitgestellte Wasser stand schnell für Löschzwecke zur Verfügung. Um Flugfeuer und eine eventuelle unverhoffte Brandausbreitung auf die anliegenden Felder auf Grund der vorliegenden Trockenheit zu verhindern, wurde auf Bitten der Feuerwehr das Lagerfeuer durch die Privatpersonen gelöscht.

Stromausfall sorgt für Leuchtturmkonzept

In der Nacht zu Sonntag kam es in den Ortschaften Lauenstein und Salzhemmendorf gegen 01:00 Uhr zu einem Stromausfall, auch Mobilfunk und Internet vielen in den betroffen Gebieten größtenteils aus. Um 01:15 Uhr wurde daraufhin von der Leitstelle die ELO (Einsatzleitung Ort) alarmiert und das Leuchtturmkonzept aktiviert. Das bedeutet das in den betroffenen Ortschaften, wie in diesen Fall in Lauenstein und Salzhemmendorf, die Feuerwehrhäuser durch die alarmierten Einsatzkräfte besetzt werden und im Notfall als Anlaufpunkt für die Bevölkerung dienen. Die ELO, welche im Feuerwehrhaus Salzhemmendorf stationiert ist, hat wiederum die Aufgabe, eventuelle Einsätze selbstständig zu koordinieren. Gegen 02:05 Uhr wurden beide Ortschaften wieder mit Strom versorgt und auch das Mobilfunknetz funktionierte wieder. So konnten kurz darauf die Feuerwehrleute aus Lauenstein, Salzhemmendorf und der ELO ihren Einsatz beenden. Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Erkundung zur Tierrettung

Am späten Vormittag des 01.07.2026, wurden dann der Lauensteiner Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter zu einer Erkundung zur Mehrzweckhalle nach Lauenstein alarmiert. Hier sollte ein Hund in einem Bachlauf feststecken und die Böschung nicht mehr von allein hinauf kommen. Beim eintreffen des Ehrenortsbrandmeister Hubert Brock war der Hund jedoch schon aus seiner misslichen Lage befreit worden, sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte.

Jubiläumsfeier 60 Jahre Jugendfeuerwehr Lauenstein

Am Pfingstwochenende stand die Jugendfeuerwehr Lauenstein im Mittelpunkt, denn sie feierte ihr 60-Jähriges Bestehen. Gemeinsam mit der Partnerfeuerwehr aus Schmerzke (Brandenburg) und dem Spielmannszug der Feuerwehr Lauenstein haben die über 50 Jugendlichen und ihre Betreuer bei bestem Wetter die Zeit im Pfingstzeltlager, welches am Naturfreundehaus stattfand, genossen. Am Samstag kamen dann auch alle Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde Salzhemmendorf zum gratulieren nach Lauenstein, wo der Tag mit einer Dorfrally und der anschließenden Siegerehrung auf dem Sportplatz ihren Höhepunkt erreichte. So konnten sich die Nachwuchsbrandschützer aus Wallensen den ersten Platz sichern, dicht gefolgt von der Jugendfeuerwehr Schmerzke. Die Jugendlichen aus Hemmendorf landeten auf Platz drei, den vierten Platz konnte sich Salzhemmendorf ergattern. Oldendorf, die eine gemischte Gruppe aus Jugend-/und Kinderfeuerwehr bildeten, holte sich den 5. Platz. Schlusslichter waren der Jugendspielmannszug Lauenstein mit Platz 6 und die Jugendfeuerwehr Lauenstein mit dem 7. Platz. Auch die kleinsten der Feurwehrfamilie standen ihren großen Kameraden in nichts nach und nahmen ebenfalls an der Dorfrally teil. Hier konnten sich die Kids der Partnerfeuerwehr aus Schmerzke behaupten und belegten den 1. Platz. Zweiter wurde die Kinderfeuerwehr aus Lauenstein. Wallensen holte sich den 3. Platz und die kleinsten des Jugendspielmannszuges belegten einen hervorragenden vierten Platz. Die Lauensteiner Jugendfeuerwehrwartin und Organisatorin Alina Cichy sowie ihre Jugendlichen wurden mit zahlreichen Glückwünschen und kleinen Geschenken aus Politik und Kreisfeuerwehr überhäuft. Auch die Volksbank am Ith, der MTV Lauenstein, die Bürgerhilfe Lauenstein und zahlreiche weitere Vereine gratulierten der Jugendfeuerwehr Lauenstein mit Geschenken zum 60. Geburtstag. Einen ganz besonderen Moment gab es dann noch, als zwei Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Lauenstein mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachen für 60. jährige Verdienste in der Feuerwehr ausgezeichnet wurden. Diese Ehrung konnten mit Stolz die feuerwehrangehörigen Walter Steinbrück und Gerhard Bode entgegennehmen. Doch auch Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit hatte noch etwas Besonderes mit nach Lauenstein gebracht. Mit den Worten „In Dankbarkeit und Anerkennung, der Verdienste um den Aufbau und Förderung der Kinder- und Jugendfeuerwehr im Landesfeuerwehrverband Niedersachen E. V., wird Kinderfeuerwehrwartin Mandy Cyperski mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Kinder- und Jugendfeuerwehr E.V, ausgezeichnet“. Mit diesen Worten konnte der Kreisjugendfeuerwehrwart die völlig überraschte und mit Freudentränen kämpfende Lauensteiner Feuerwehrfrau in den Arm nehmen und ihr gratulieren. So endete schließlich einer der drei aufregenden Tage, welche die Jugendfeuerwehr Lauenstein erlebte. Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf Willkommen bei der Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf | Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Technischer Defekt am Fahrzeug verursacht Ölfleck auf Straße

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 09.04.2026 zu auslaufenden Betriebsmitteln alarmiert. Einem Fahrzeughalter ist ein defekt an seinem Fahrzeug aufgefallen. Dieses hat Motoröl verloren. Der ehrliche Fahrzeughalter hat daraufhin die Leitstelle informiert. Parallel hat er Sägespäne unter sein Fahrzeug gestreut, so dass das Öl gebunden wurde. Die Lauensteiner Feuerwehrleute nahmen die Sägespäne auf und haben den Ölfleck mit einer Bakterienmischung und Ölbindemittel entfernt.